Selbstbefriedigung in Beziehungen

Sex in heteronormativen monogamen Beziehungen führt oft zu Frustration – danke an Peter & Petra, dass sie sich hier so offen zeigen und ihre Erkenntnisse mit uns teilen.

Auch deshalb ist Selbstbefriedigung super wichtig! Es ist ein Mythos, dass man sich nicht mehr selbstbefriedigen darf / soll / muss, nur weil man in einer Beziehung ist.

Häufig entstehen Erwartungen, dass sexuelle Bedürfnisse durch den:die Partner:in befriedigt werden sollen. Allerdings sollte Sex keine gegenseitige Selbstbefriedigung sein, sondern gegenseitige Hingabe, Vertrauen und Verbundenheit.

Gleichzeitig ist Selbstbefriedigung auch ein Akt der Selbstliebe. Dadurch schenke ich meinem Körper Zeit, Aufmerksamkeit und Raum, sich auszudrücken.

Mit viel Neugierde und Offenheit darf ich mich selbst kennenlernen und Bedürfnisse erkennen.

  • Was gefällt mir eigentlich?

  • Wie möchte ich berührt werden?

Diese Verantwortung an den:die Partner:in abzugeben ist unfair. Dadurch verliere ich meine Selbstbestimmtheit und bin nur passiver Teil des Geschlechtsverkehrs.

Außerdem erwarte ich von der:dem anderen, dass sie:er mich besser kennt, als ich selbst.

Möchtest du über dich ergehen lassen oder aktiv mitgestalten?

Mehr Inspirationen zu Selbstbefriedigung, Selbstliebe und eigene Bedürfnisse erkennen findest du in meinen Blütezeit Workshops (jeweils ein Termin in Mai, Juni, Juli) und dem Pleasure Party Workshop (23. Juni).

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