Interview mit Freud

Viele viele Theorien und Mythen rund um den weiblichen Orgasmus haben sich in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten breit gemacht, manche davon Wacker gehalten.

 

Sigmund Freund sagte, dass nur „unreife“ Frauen klitoral zum Orgasmus kämen und eine „reife“ Frau vaginale Orgasmen habe.

 

Das verunsichert auch heute noch viele Menschen mit Vulva und Vagina.

 

Es gibt allerdings nicht „den einen“ klitoralen und „den anderen“ vaginalen Orgasmus. Es ist ein ganzes Orchester, das hier zusammenspielt, keine Aufführung von Solisten.

 

1998 wurde der Klitoris Komplex von Helen O’Connell als Ganzes beschrieben. Die Klitoris besteht nicht nur aus der sichtbaren Perle, sondern hat bis zu 10 cm lange Schenkel. Vom Schaft der Klitoris und entlang der Schenkel sitzen zwei birnenförmige Vorhof-Schwellkörper.

 

Um die Harnröhre herum liegt zu ihrem Schutz ein Schwamm, ein weiterer Schwellkörper: dies ist die sogenannte G-Zone. In der Vagina fühlt sich dieser Bereich leicht geriffelt an, wie der Bereich hinter deinen Zähnen.

 

Diese Organe sind also alle miteinander verbunden, sogar mit der Gebärmutter. Bei der Penetration werden sie alle gleichzeitig bewegt und stimuliert.

 

Der weibliche Orgasmus ist somit ein Zusammenspiel des Klitoris Komplexes, der Vorhof-Schwellkörper und der Göttinnen-Zone sowie weiterer lustvoller Bereiche in deiner Vagina.

 

Mehr dazu erfährst du im nächsten Pleasure Party Workshop im Juni.

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Interview mit dem “Entdecker” des G-Punkts

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Wie ich meinen Partner während meines Zyklus liebe